Richtige Ernährung

mit: konsequent Bio/am Besten vegetarisch/vegan

Selbstversorgung/Quellwasser

Verzicht auf industriell hergestellte Nahrungsmittel

Im Ernährungsbericht der Bundesregierung ist zu lesen: "Etwa 80 Prozent der Zivilisationskrankheiten sind ernährungsbedingt." Das müsste doch zu Denken geben, oder? Ich habe es begriffen und ernähre mich möglichst schadstofffrei in Bio-Qualität.

 

Beispiel: Die meisten Pestizidrückstände kommen via Nahrungsmittel in unseren Körper. Das läßt sich vermeiden, indem man sich konsequent mit biologischen Lebensmitteln ernährt.

Brotbacken

Bei täglich 1 bis 2 oder mehr Brotmahlzeiten mit dem vitalstoffarmen Bäckerbrot sind Erkrankungen vorprogrammiert. Deshalb kaufen wir kein Bäckerbrot sondern backen aus selber frisch gemahlenem Getreide.

Bitte Beachten Sie: Nur mit direkt vor den einzelnen Stufen der Zubereitung gemahlenem Bio-Getreide ist Brot vollwertig. Mahlen auf Vorrat bedeutet immer Oxidation und Verluste an Vitalstoffen. So entsteht Mangelernährung auch durch Verzehr von Auszugsmehlen = Typenmehlen und ebenso bei gelagerten Vollkornmehlen. Daraus hergestellte Backwaren, auch Pseudo-"Vollkornbrote" der Bäcker sind arm an lebenswichtigen Vitalstoffen. Die Erkennnis daraus lautet: Nur kurz vor dem Verzehr verarbeitete naturbelassene Lebensmittel sind vollwertig und enthalten noch alle von der Natur geschaffene Vitalstoffe.

 

"Ich habe keine Zeit dafür", ist jetzt keine Ausrede mehr. Für die zeitlosen Menschen unter uns gibt es das "5-Minuten-Brot":

 

Zutaten

 

1 Würfel Hefe

450 ml Wasser lauwarm

1 Prise Zucker

500g Dinkelmehl, Vollkorn

150 g Körner (z. B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne und Sesam)

2 Tl Salz

2 El Essig (Obstessig)

Fett für die Form

 

Zubereitung

 

Die Hefe mit dem Wasser verrühren. Alle anderen Zutaten zufügen und gut verarbeiten. Bei Bedarf mehr Mehl zufügen, der Teig sollte nicht mehr kleben. Den Teig in eine gefettete Form (z. B. Kastenform) geben und in den kalten Backofen stellen. Den Teig nicht gehen lassen!!!

Bei 200°C Ober-/Unterhitze 60 min. backen. Das Brot aus der Form lösen und bei Bedarf 10 min. nachbacken. Stäbchenprobe machen. Das Brot sollte hohl klingen, wenn Sie auf die Unterseite klopfen.

Und was essen Sie so? Werde ich häufig gefragt. Darauf lautet meine Antwort: Bäckerbrot kaufen ich nur noch in absoluten Ausnahmefällen, wenn ich z.B. keine Zeit hatte, rechtzeitig eigenes Brot zu backen. Zum Frühstück essen ich täglich meinen "Obst-Müsli-Cocktail" mit veganer Milch, Nüssen und Mandeln. Meine übrige Ernährung ergänze ich möglichst täglich mit frischen Kräutern, Gemüse, Salaten, Obst saisonal aus eigenem Garten. Wenn ich zukaufen (muß), natürlich nur in Bio-Qualität. Auch Wein, Bier und alles Andere. So bleibe ich auf der sicheren Seite.

Vegan leben

Zum Thema "vegan leben" zitiere ich hier gerne ein Fazit von Bernd Ulrich, dem stellvertretenden Chefredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT, dessen wunderbar geschriebene Titelgeschichte über seine langjährige Bewußtwerdung, plötzliche Entscheidung und anfänglichen Erfahrungen als Veganer im ZEIT MAGAZIN Nummer 32 erschienen ist:

 

"Der Veganismus gehört zu den großartigsten, schönsten und sanftesten Entdeckungen der Menschheit, denn er bietet die Möglichkeit, zu leben, ohne Tiere zu töten oder zu quälen, er befreit von dem Zwang, zu leugnen und zu verdrängen, er tut niemandem etwas zuleide und setzt mit alledem gewaltige Energien frei. Und nebenbei gesagt. Leichter und billiger lässt sich der Planet kaum retten."

 

Zweifeln Sie noch? Fehlt Ihnen eine letzte Bestätigung? Dann lesen Sie hier kostenfrei den gesamten Text (Sie brauchen sich nur einmal mit Ihrer E-Mail-Adresse registrieren).

Klimafreundliche Ernährung

Eine dauerhafte Gesundheit ist nur in einer intakten Umwelt möglich.

 

1,75 Tonnen

klimaschädliche Emissionen

verursacht eine Person hierzulande

durch ihre Ernährung im Jahr.

Das ist fast so viel wie durch Mobilität.

Quelle: Greenpeace.de

 

Was verursacht wohl mehr Emissionen: Bioware von hier oder das Mega-Günstige beim Discounter aus Südamerika? Ich denke, die Antwort ist klar. Es gibt drei Grundpfeiler für eine klimafreundliche Ernährung: Regionalität, Saisonalität und weniger tierische Produkte. Mit der Regionalität werden klimaschädliche Flugreisen vermieden und mit der Saisonalität Gewächshäuser. Fleisch und Milchprodukte verursachen im Herstellungsprozess hohe CO2-Emissionen. Ein fettiger Cheeseburger belastet das Klima drei Mal so stark wie ein gesundes und schmackhaftes Pilz-Kürbis Risotto.

 

Mein Rat:

Treffen Sie schon beim Einkauf die richtige Entscheidung für eine intakte Umwelt, für die Wiederherstellung oder den Erhalt Ihrer Gesundheit.

 

Besser einkaufen

Mit diesen Tipps für Ihren Einkauf genießen Sie Ihre Mahlzeiten und werden oder bleiben gesund.

1. Auf Bio-Qualität achten

Mythos: Biowaren sind teurer als herkömmliche Lebensmittel. Das stimmt nur auf den ersten Blick. Mit der Zeit benötigen Sie weniger Genuß- und Suchmittel. Versprochen. Unterm Strich leben Sie mit Bio sogar günstiger und gesünder sowieso.


2. Den Überblick behalten                Überlegen Sie wann Sie was essen möchten. Sie sind Montagabend zum Essen eingeladen? Dienstag immer beim Sport? Ein Speiseplan hilft den Überblick zu behalten. Überprüfen Sie ihn kritisch: Steht genug Gemüse darauf? Können Fertiggerichte ersetzt oder kann Fleisch weggelassen werden?


3. Eine Liste machen

Wenn Sie aufschreiben, was Sie wirklich brauchen, vergessen Sie einerseits nichts und laufen auch nicht Gefahr, sich von überflüssigen Angeboten überrumpeln zu lassen.  Machen Sie sich eine Liste - und halten Sie sich daran!


4. Perfektes Timing

Wer hungrig nach Feierabend noch eben schnell in den Supermarkt hetzt, landet wahrscheinlich mit einer Tiefkühlpizza in der Kassenschlange. Zeit zum Kochen bleibt ja sowieso nicht mehr. Also: Gehen Sie gut gesättigt und zur richtigen Zeit einkaufen.


5. Verarbeitete Lebensmittel meiden

In Abgepacktem und industriell her-

gestellten Lebensmitteln steckt mehr Gesundheitsschädliches als Sie ahnen: Aromen statt Früchte, Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Konservierungs-mittel und vor allem zu viel Zucker. Deshalb greifen Sie lieber zu frischen Grundnahrungsmitteln.


6. Routine durchbrechen

Kaufen Sie ein wie immer? Sie kennen Ihren Weg durch den Supermarkt genau, finden auch im Schlaf die Frühstücksflocken, das Tiefkühlregal, die Süßwarenabteilung. Probieren Sie doch mal was Neues. Biegen Sie in einen anderen Gang, greifen Sie zu anderen Zutaten, lassen Sie sich von neuen Rezepten inspirieren.


7. Saisonal und regional einkaufen

Erdbeeren im Winter - das ist möglich, aber nicht unbedingt sinnvoll. Jedes Obst und Gemüse hat seine Saison. Wenn Sie die kennen und zum richtigen Zeitpunkt zugreifen, bekommen Sie die beste Ware. Und Obst und Gemüse aus der Region sind frischer und weniger belastet. Gut für die Umwelt, gut für Sie.


8. Selber machen!

Da sind sie nun die ganz frischen, guten Zutaten. Und nun? Kochen Sie etwas. Oder schnippeln Sie Rohkost. Dazu ein selbstgerührtes Dressing - nicht aus der Tüte! Dann wissen Sie wenigstens, was drin ist.